Vortrag: Die Gitarre in der Wissen­schaft

VON NICCOLÒ PAGANINI BIS ZU AL DI MIOLA

Der Vortrag stellt Musiker aus Vergangenheit und Gegenwart vor, die auf der Gitarre künstlerische Meilensteine gesetzt haben.

Für alle Musikbegeisterten und Musiker –
egal welcher Couleur

Was hat der 1782 in Genua und 1840 in Nizza gestorbene Violinist und Gitarrist Niccolò Paganini mit zeitgenössischen Gitarrenvirtuosen wie Al Di Meola gemein? Mehr als man glaubt! Und mit dem Glauben ist es so eine Sache!

Paganini war der erste Rockstar des klassischen Virtuosen-Olymp im von Napoleons Revolutionskriegen heimgesuchten Europa. Dem Teufelsgeiger, von schwerer Krankheit gezeichnet, wurden im Verlauf seiner Karriere viele gespenstische Anekdoten ange­dichtet. Sein äußeres, vom Publikum als dämonisch stigmati­siertes Erscheinungsbild stand im Widerspruch zu seinen spiel­technischen Raffinessen. Seine Fähigkeiten auf der Violine und der Gitarre wurden als übermenschlich wahrgenommen.

Gerade deswegen steht der Name Paganini auch in heutiger Zeit noch immer für höchste technische Ansprüche und exzellente Darbietung auf dem Instrument. Denn eines ist sicher: Wer die Stücke des von der katholischen Kirche exkommunizierten Virtuosen spielen will, muss im wahrsten Sinne des Wortes sein Handwerk verstehen. Oder gar mit teuflischen Mächten in Verbindung treten, wie einst Paganinis zahlreiche Kritiker behaupteten.

Der Gitarrist Al Di Meola, 1954 als Sohn italienischer Einwanderer in den USA geboren, wurde bereits zu Beginn der 1980er-Jahre mit der LP „Friday Night in San Francisco“ durch seine genialen und aberwitzigen Arpeggio-Soli in der weltweiten Gitarren-Gemeinde berühmt. Die Aufnahmen mit Paco de Lucia und John McLaughlin machten den Newcomer aus New Jersey zum gefeierten Superstar.

Was ist dran am rebellischen Virtuosentum? Gibt es eine imaginäre Verbindung zwischen Paganini und Meola und anderen Vertretern dieser Kunst? Wie ist es möglich, dass der Sohn eines Hafenarbeiters zur Gallionsfigur des fahrenden Virtuosentums seiner Epoche aufsteigt und das Spiel auf der Gitarre in den Händen eines Jugendlichen mit italienischen Wurzeln einen weltweiten Gitarren-Run auslöst?

 

Der Autor

Der in Hamburg lebende Autor und Wissenschaftsjournalist Richard Schreiber erörtert in seinem Vortrag neueste Erkenntnisse zu berühmten Gitarrenkünstlern der Musikgeschichte. Dabei lässt der ausgebildete Musiker Beispiele auf der Gitarre in den Vortrag einfließen und spricht im Dialog mit dem Publikum auch über das eigene Musikmachen.

Richard Schreiber beim Interview mit Al Di Meola, Juni 2017 in Frankfurt a.M.

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